Crescendo e.V., Eichstätt

Crescendo e.V. präsentiert:

Chorkonzert in Südtirol 2025 - Open-Air mit Alphorn | Mysterium Montis

Terminänderung für 13. September: Konzert um 15 UhrPfarrkirche Leifers

Cambio di data per il 13 settembre: Inizia alle 15chiesa parrochiale Laives

12 . September 2025 • Leifers (IT), Kirchenkonzert

13. September 2025 • Leifers (IT), Open Air Konzert

18. Oktober 2025 • Münster (DE), Kirchenkonzert

Ein Konzert für Kulturreisende und Naturfreunde - Chormusik inmitten der Natur

Alphorn und Chor unter freiem Himmel: Carl Rüttis Mysterium Montis wird am 13. September 2025 als Open-Air Konzert in den Südtiroler Alpen bei Leifers/Bozen aufgeführt – ein außergewöhnliches Klangerlebnis mit Live-Chor, Alphorn-Sextett und Gesangssolist:innen.

Die Musik lädt ein zur inneren Reise durch europäische Klangwelten zwischen Moderne und Tradition – durchdrungen von Ursprünglichkeit, Stille und Hoffnung. Der Eintritt zum Chorkonzert Südtirol 2025 ist kostenlos.

Bei Regenwetter findet das Konzert in der Pfarrkirche St. Anton Abt und Nikolaus in Leifers statt.

Chorkonzert Südtirol 2025 - Open-Air mit Alphorn | Mysterium Montis
Chorkonzert in Südtirol 2025 - Open-Air mit Alphorn, Mysterium Montis

Wandern, hören, genießen - Ihr Südtiroler Kulturerlebnis 2025

Chormusik inmitten der Natur erleben – beim Open-Air Konzert in Südtirol

Mysterium Montis ist mehr als ein Konzert – es ist ein musikalisch-spirituelles Erlebnis vor alpiner Kulisse. Das selten aufgeführte Werk von Carl Rütti vereint zeitgenössische Chormusik mit dem archaischen Klang des Alphorns. Das kostenlose Open-Air Konzert in Südtirol verbindet Musik, Natur und kulturelle Tiefe.

Ein Erlebnis für Musikliebhaber, Wanderfreunde und Kulturreisende – ideal für Gäste vor Ort und internationale Besucher, die ansprechende Chorkonzerte in Südtirol 2025 erleben möchten, sich für die Verbindung von Alphorn und Chor interessieren oder einfach besondere Musik in der Natur suchen.

Alpenpanorama in Südtirol-Leifers
Musik in der Natur erleben, Alpenpanorama in Südtirol-Leifers

Barrierefrei teilnehmen - kostenlos zuhören - gemeinsam wandern

Am 12. September 2025 gibt es ein barrierefreies Konzert in der akustisch und architektonisch reizvollen Pfarrkirche St. Anton Abt und Nikolaus. Die Teilnahme an beiden Konzerten ist kostenlos, Spenden sind willkommen.

Das Open-Air Konzert am 13. September 2025 ist in die Buchner-Musikwallfahrt der Elisabeth und Helmut Uhl Stiftung eingebettet – eine gemeinsame Wanderung zum Konzertort mit Panoramablick.

Bitte beachten: Die Wanderroute ist nicht barrierefrei. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Pfarrkirche St. Anton Abt und Nikolaus, Leifers
Pfarrkirche St. Anton Abt und Nikolaus, Leifers (Foto: S.Quittek)

Carl Rütti - Komponist zwischen Tradition & Moderne

Carl Rütti zählt zu den prägendsten Chorkomponisten der Gegenwart. Sein unverwechselbarer Stil – modern, tiefgründig, farbenreich – berührt Sänger:innen und Publikum weltweit.

In Mysterium Montis erklingt Carl Rüttis Musik in einem einmaligen Open-Air-Konzert in den Alpen: live, nah, kraftvoll. Nachfolgend stellen wir Ihnen den Komponisten und sein außergewöhnliches Werk vor.

Komponist Carl Rütti
Carl Rütti, Komponist

Über Carl Rütti:

Zwischen Klangtradition und Klangvision

Carl Rütti (*1949 in Fribourg) zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten für Chormusik im deutschsprachigen Raum – mit internationaler Strahlkraft. Seine Musik ist fest in der europäischen Tradition verwurzelt und atmet doch die Weite globaler Klangkulturen. Sie beeindruckt durch eine farbige, rhythmisch wie melodisch dichte Tonsprache – modern, textnah und menschlich-emotional erfahrbar.

Nach seiner musikalischen Ausbildung in Zürich (Klavier bei Sava Savoff, Orgel bei Erich Vollenwyder) und einem prägenden Studienjahr in London, wo er sich bei Kendall Taylor (Klavier) und Richard Latham (Orgel) weiterbildete, kam Carl Rütti in Kontakt mit dem typisch englischen Chorgesang – eine Begegnung, die seine kompositorische Laufbahn nachhaltig beeinflussen sollte. 1981 brachte die BBC mit der Ausstrahlung seiner zehnstimmigen Rilke-Motetten erstmals seine Chormusik einem internationalen Publikum näher. Es war der Auftakt zu einer Laufbahn, die ihn in renommierte Konzertsäle und Kathedralen weltweit führte.

Rüttis Werke bestechen durch ihre klare und originalgetreue Textvertonung, die eine lebendige, nahezu liturgisch atmende Rezitation ermöglicht. Sein Stil vereint anglikanische Klangästhetik mit der farblichen Vielfalt europäischer Mehrstimmigkeit. Harmonisch reich, verspielt und lebensfreudig, aber nie exaltiert, entfaltet seine Musik ihre Wirkung oft in weiten, fließenden Klangwolken. Raum, Stille und Akustik werden dabei zum integralen Bestandteil des klanglichen Geschehens. Seine Werke sind offen für Einflüsse anderer Kulturen – und doch stets getragen von einem tiefen Traditionsbewusstsein.

Rütti versteht es, mit musikalischen Mitteln Geschichten zu erzählen, und schreibt Musik, die nah am Menschen ist. Sie entspringt einer künstlerischen Haltung, die die Bewahrung der Schöpfung, Naturverbundenheit und den Dienst am Hörer in den Mittelpunkt stellt. Diese Haltung hat seine Chormusik über konfessionelle und geographische Grenzen hinaus bekannt gemacht.

Zu seinen international meistgesungenen Werken gehört das vielstimmige Requiem (2008) für Chor und Orchester, an dessen Aufführung auch das Vokalensemble Crescendo unter der Leitung von Volker Hagemann 2017 beteiligt war. Die Aufführung seiner zehnstimmigen Motette Alpha et Omega bei den BBC Proms in der Londoner Royal Albert Hall (1999) oder die Uraufführung der 40-stimmigen Motette Veni Creator Spiritus in der Ely Cathedral zählen zu den Höhepunkten seiner Karriere.

Weltweite Aufführungen durch renommierte Ensembles wie die BBC Singers, The Bach Choir London, King’s College Choir Cambridge, den San Francisco Symphony Chorus oder den Kammerchor Stuttgart belegen die internationale Resonanz seines Schaffens. Auch die Schweizer Chorszene – etwa Audite Nova Zug, Vokalconsort Zürich oder Molto Cantabile Luzern – begleitet seine Musik seit vielen Jahren.

Carl Rüttis Chormusik ist vielfach dokumentiert – auf Tonträgern bei Guild, Naxos, ASV, Herald, auf Spotify und in Rundfunk- und Fernsehübertragungen der BBC. Besonderes Ansehen erwarb er sich 2014, als Sir Stephen Cleobury ihm – als einem der wenigen nicht-britischen Komponisten – das neue Carol für das legendäre Festival of Nine Lessons and Carols am King’s College Cambridge anvertraute. 2024 folgte ein Kompositionsauftrag der American Guild of Organists für deren National Convention in San Francisco.

2005 wurde Carl Rütti mit dem Anerkennungspreis des Kantons Zug ausgezeichnet, 2015 mit der Orlando-di-Lasso-Medaille für sein Lebenswerk im Bereich der geistlichen Chormusik. Heute lebt und arbeitet er in Oberägeri im Kanton Zug, wo er als Organist und Komponist mit unverändertem Schaffensdrang wirkt – tief verbunden mit der Musik, der Natur und den Menschen.

Eine musikalische Gipfelerfahrung

Mit der Komposition Mysterium Montis hat der Schweizer Komponist Carl Rütti (*1949) ein Werk geschaffen, das ebenso ungewöhnlich wie faszinierend ist. Die 2015 uraufgeführte Vesper ist ein Spätwerk seines musikalischen Schaffens und verbindet auf eindrucksvolle Weise biblische Bergmotive mit der urtümlichen Klangwelt des Alphorns. Die Auftragskomposition von Christoph und Claudia Im Obersteg, selbst leidenschaftliche Alphornspieler, ist die erste ihrer Art, die ein Alphorn-Sextett in eine liturgisch freie Form integriert.

Ursprünglich inspiriert durch einen Aufenthalt in St. Petersburg – einem Ort radikaler Abwesenheit von Bergen – und durch die sinnlich dichte Atmosphäre der russisch-orthodoxen Liturgie, übersetzt Mysterium Montis die Eindrücke der beiden Reisenden in ein synästhetisches Klangbild: Die Berge, real abwesend, treten in dieser Musik umso stärker in Erscheinung – als spirituelle Orte der Ruhe, Offenbarung und inneren Weite.

Stilistisch vereint das Werk eine faszinierende Mischung: Es ist komponiert für Doppelchor, Solist:innen und ein Alphorn-Sextett – eine in der Chorliteratur einzigartige Besetzung. Rütti kombiniert venezianisch inspirierte Mehrchörigkeit mit romantischen Klangwendungen, jazzartigen Harmonien und modernen Clustern. Das Stück strahlt dabei eine tiefe innere Ruhe und Zuversicht aus, getragen von einer positiven Weltsicht: Gott hat die Welt in ihrem Wesen gut eingerichtet und begleitet den Menschen auf seinem Weg.

Die dramaturgische Form orientiert sich an der katholischen Vesper, lässt jedoch viel Raum für individuelle geistliche Gestaltung. An die Stelle der Lesungstexte treten drei klangliche Bergporträts: meditative Szenen aus den Evangelien, die – wie Perlen des Rosenkranzes – das geistliche Nachsinnen begleiten. Derart entfaltet sich eine musikalische Abendmeditation, die nicht im Dunkel der Nacht endet, sondern das Licht des kommenden Tages im gegenwärtigen Erleben bereits vorwegnimmt. Höhepunkt ist die Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor – ein biblischer Moment, in dem sich die göttliche Wirklichkeit mitten in der Welt offenbart.

In einer von Hektik, Polarisierung und Zukunftssorgen geprägten Zeit setzt Rüttis Bergvesper einen wohltuenden Gegenakzent. Sie lädt ein zur Besinnung, zur Freude an der Schöpfung und zum Vertrauen in das Gute – ohne dabei weltfremd zu werden. Ihre geistige Botschaft ist leise, aber klar: Wer sich auf das Wesentliche besinnt, kann das Licht erkennen, dessen Flirren bereits im Dämmer beginnt. Und wo der Prophet nicht zum Berg kommt, dort kommt der Berg eben zum Propheten.

Mit der Aufführung unter freiem Himmel in den Südtiroler Alpen kehrt der Klang des Alphorns an seinen Ursprung zurück und die umgebende Landschaft wird zum Resonanzraum für das spirituelle Erleben. Eingebettet in die spätsommerliche Atmosphäre Trentinos, das für seine leicht jazzige Konzertkultur bekannt ist, fügt sich Mysterium Montis organisch in die kulturelle Landschaft ein – als Brücke zwischen Tradition und Gegenwart. Auf freundliche Einladung der Elisabeth und Helmut Uhl Stiftung wird dieses besondere musikalische Erlebnis möglich gemacht.

Das Vokalensemble Crescendo unter der Leitung von Volker Hagemann, das die Aufführung federführend organisiert, ist mit der Musik Carl Rüttis bestens vertraut. Intensive Probenarbeit und die langjährige persönliche Verbundenheit des Ensembles mit dem Komponisten haben diese Interpretation reifen lassen. Nach mehreren pandemiebedingten Verschiebungen ist die Freude unter den Mitwirkenden groß, Mysterium Montis endlich aufführen zu dürfen – zusammen mit dem großartigen Ensemble 22 aus Münster.

„So spannt sich uns die Brücke der Ewigkeit

vom Sternenhimmel der Verheißung, der sich über den Berg der Offenbarung wölbt von wo der Strom unseres ewigen Lebens entsprang, bis hin zum unzählbaren Sand der Verheißung,

an den das Meer spült darein jeder Strom mündet, das Meer, aus dem einst der Stern der Erlösung aufsteigen wird, wenn seinen Fluten gleich die Erde überschäumt von Erkenntnis des Herrn.“

Franz Rosenzweig (Stern der Erlösung, 1921)

Mitwirkende Chöre

Münster/NW | Seit über 25 Jahren widmet sich das Ensemble 22 mit besonderem Engagement der zeitgenössischen Chormusik. Als Teil des collegium musicum vocale der Universität Münster zeigte der Kammerchor durch zahlreiche Uraufführungen, Festivalauftritte und Konzertreisen, wie lebendig, bewegend und gegenwartsnah Chormusik heute sein kann. Ob in der Leipziger Thomaskirche, in französischen Kathedralen oder auf internationalen Bühnen – das E22 versteht es, musikalischen Tiefgang mit emotionaler Resonanz zu verbinden.

Ensemble 22, Münster
Ensemble 22, Münster (Foto: M.Schmeißer)

Eichstätt/BY | Das 2007 gegründete Vokalensemble Crescendo ist fester Bestandteil der deutschen Chorszene. Mit stilistisch vielfältigen A-cappella-Programmen verbindet das Ensemble Neue Chormusik mit Werken aus Romantik, Alter Musik und Moderne – dramaturgisch kuratiert und künstlerisch anspruchsvoll. Kooperationen mit zeitgenössischen Komponist:innen und internationale Auftritte prägen den Klang – und laden das Publikum in neue Klangwelten ein.

Vokalensemble Crescendo, Eichstätt
Vokalensemble Crescendo, Eichstätt (Foto: S.Gebhard)

Das Alphorn-Sextett

Monika Zuber unterrichtet Blechblasinstrumente im Berner Seeland. Nach ihren Studien auf dem Es-Althorn an den Hochschulen in Freiburg und Bern bildete sie sich in Musikphysiologie an der ZHdK in Zürich weiter.

Ob mit Es-Althorn oder Alphorn auf der Bühne, ist ihr einerlei. Mit beiden Instrumenten ist sie als Solistin und Dozentin in der ganzen Schweiz unterwegs.

Monika Zuber, Alphorn
Monika Zuber, Alphorn

Tina Wilhelm studierte in Basel Orchestertrompete und Dirigieren. Als versierte Blechbläserin und Dirigentin mit Auftritten im In-und Ausland entdeckt sie im Alphorn das Archaische und das Moderne.

Mit Ausdrucksformen jenseits des Gewöhnlichen und ihrer jahrzehntelangen Erfahrung bringt sie den ausbalancierten Dialog von Naturton und Stimme in das Konzert ein. Ein Raum für kontemplatives Hören.

Alphornistin Tina Wilhelm
Tina Wilhelm, Alphorn

Mit dem Alphorn aufgewachsen und international konzertierend, von Kolumbien bis Polen, zählt Markus Linder heute zu den vielseitigsten Vertretern seines Fachs.

Als Solist, Pädagoge, Forscher und Klanggestalter bringt er das traditionsreiche Instrument in neue Zusammenhänge – von der Bühnenkunst bis zur Klangforschung.

In Mysterium Montis lässt er urtümliche Klangfarben auf zeitgenössische Chorklänge treffen und zeigt, wie nahtlos sich Tradition mit zeitgenössischem Chorklang verbinden lässt.

Alphornist Markus Lindner
Markus Linder, Alphorn

Martin Roos prägt die zeitgenössische Alphornszene als engagierter Musiker und Initiator, der das Repertoire des Instrumentes kontinuierlich erweitert.

In enger Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponist:innen bringt er neue Werke zur Uraufführung und erweitert die Ausdrucksmöglichkeiten der Naturtonreihe mit modernen Spieltechniken.

Solo, im Ensemble oder im spannungsvollen Dialog mit Orgel oder Akkordeon entsteht Musik von eindringlicher Präsenz – ungewohnt, archaisch, inspirierend. Ein Pionier der Neuen Alphornmusik.

Chorkonzert Südtirol 2025 - Open-Air mit Alphorn | Mysterium Montis

Alois Hugener ist tief verwurzelt in der Schweizer Alphorntradition. Als langjähriges Mitglied der Zuger Alphornbläser-Vereinigung unterrichtet er mit Leidenschaft Anfänger wie Fortgeschrittene und bereitet sie auf Auftritte und Wettbewerbe vor.

Er verkörpert eine stille Authentizität: nicht die Bühne, sondern das Zusammenspiel von Mensch, Natur und Klang steht für ihn im Zentrum.

Im Sextett vereint er handwerkliche Präzision mit musikalischer Tiefe – und schlägt Brücken zwischen gelebtem Brauchtum und zeitgenössischem Ausdruck.

Chorkonzert Südtirol 2025 - Open-Air mit Alphorn | Mysterium Montis

Mauro Garcia Flores bringt frischen Wind ins Alphornspiel: Mit unkonventioneller Technik, neuen Klangideen und einem interkulturellen Ansatz erweitert er die traditionellen Grenzen des Instruments.

Sein experimentelles Spiel verbindet alpine Klangtradition mit musikalischen Einflüssen aus Lateinamerika, Jazz und zeitgenössischer Musik.

Als Teil internationaler Alphorn-Ensembles engagiert er sich für musikalischen Dialog über Kulturen hinweg – mit dem Ziel, das Alphorn in neue ästhetische und gesellschaftliche Kontexte zu führen.

Chorkonzert Südtirol 2025 - Open-Air mit Alphorn | Mysterium Montis

Die Solist:innen in Mysterium Montis

Sopran Christien Berger
Christien Berger, Sopran

Sopran | Christien Berger ist tief in der Chormusik verwurzelt. Nach über 15 Jahren in der Chorakademie Dortmund war sie u. a. solistisch in Händels Messias und Rutters Magnificat zu hören.

Derzeit studiert sie Gesang an der HfMT Köln bei Dorothea Brandt. 2024 wirkte sie im Extrachor der Oper Wuppertal in Smyths Oper Der Wald mit.

Neben solistischen Auftritten bringt sie ihr Gespür für Ensembleklang und Stilvielfalt auch als Stimmbildnerin ein.

Sopran Inga Balzer-Wolf
Inga Balzer-Wolf, Sopran

Sopran | Inga Balzer-Wolf bewegt sich mit besonderer Hingabe im Spannungsfeld zwischen klassischem Repertoire und zeitgenössischer Musik.

Als Solistin war sie u.a. mit dem E-MEX-Ensemble, dem CRISPR.Kollektiv und Chorwerk Ruhr zu erleben. 2020 wurde sie mit dem Exil.arte-Preis für ihre Liedkunst ausgezeichnet.

Gastspiele führten sie u.a. in die Philharmonien von Köln, Essen und München. Engagements im Musiktheater (u.a. Ruhrtriennale, Theater Koblenz) sowie enge Zusammenarbeit mit Ensembles wie dem WDR Rundfunkchor und Chorwerk Ruhr zeigen ihre künstlerische Bandbreite.

Mit ihrer klanglichen Präsenz und stilistischen Offenheit steht sie für eine dynamische Auseinandersetzung mit Musik unserer Zeit.

Tenor Eric Price
Eric Price, Tenor (Foto: M. Burgelmann)

Tenor | Eric Price begann seine musikalische Laufbahn im Tölzer Knabenchor, wo er bereits früh die Grundlage für seine stilistische Spannweite von Alter bis Neuer Musik legte.

Seine klare Diktion und expressive Gestaltung machen ihn heute zu einem gefragten Interpreten zeitgenössischer Werke. Engagements führten ihn u.a. zum Deutschen Theater München, in die Isarphilharmonie und zum Concertgebouw Brugge.

Als Gründer des Vokalzirkels realisiert er innovative Programme zwischen Tradition und Moderne.

Mit Ensembles wie Concerto Köln, dem Orchestre de Picardie oder in Kooperation mit Komponist:innen der Gegenwart gestaltet Price Musik als lebendigen Dialog und steht für Stilsicherheit und künstlerische Neugier.

Bariton Ansgar Theis
Ansgar Theis, Bariton

Bariton | Ansgar Theis ist ein profilierter Interpret Neuer Musik. Mit Ensembles wie Musikfabrik Köln und dem Rundfunkchor Berlin wirkt er regelmäßig an Uraufführungen mit – u.a. von Werken von Gordon Kampe, Jean-Luc Darbellay und Martin Smolka.

Seine künstlerische Heimat liegt im Dialog mit dem Chor – sei es im großen Oratorium, in szenischen Projekten wie dem human requiem oder in Uraufführungen zeitgenössischer Werke.

Sein Repertoire reicht von der Renaissance bis zur Gegenwart, doch sein besonderes Interesse gilt der zeitgenössischen Vokalmusik – die er nicht als Nische begreift, sondern als lebhafte Erweiterung der Tradition.

Musikalischer Leiter der Carl Rütti Konzertreihe

Volker Hagemann, Dirigent
Volker Hagemann, Dirigent (Foto: S.Gebhard)

Ob Jugendensemble oder Konzertchor, Frauenstimmen oder gemischte Besetzung: Volker Hagemann begreift Chorarbeit als künstlerischen Dialog – zwischen Musik und Text, Raum und Publikum, Tradition und Gegenwart.

Seine Proben zeichnen sich durch Energie und Präzision aus. Mit der Erarbeitung monumentaler Werke fordert er sich und seine Chöre immer neu. Was ihn antreibt? Chormusik, die bewegt. Texte, die ernst genommen werden. Und Konzerte, die nachhallen.

Als erfahrener Dirigent und Chorleiter verbindet er musikalisches Feingefühl mit klarer Führung. Seine Vision ist eine nachhaltige Ensemblearbeit, in der sich klangliche Tiefe und menschliches Miteinander entfalten.

Konzerttermine 2025 auf einen Blick

Information zu den Aufführungen

Freitag, 12. September 2025, 20.30 – 22.00 Uhr

Pfarrkirche St. Anton Abt und Nikolaus, 39055 Leifers (Bozen IT)

Eintritt frei, Spenden erbeten.

Hinweis zur Barrierefreiheit: Der Zugang zum Konzertort ist barrierefrei.

Samstag, 13. September 2025, 15.00 – 16.30 Uhr

Pfarrkirche St. Anton Abt und Nikolaus, 39055 Leifers (Bozen IT)

Eintritt frei, Spenden erbeten.

Hinweis zur Barrierefreiheit: Der Zugang zum Konzertort ist barrierefrei.

Aufgrund ungünstiger Wetterprognose entfällt die Open Air Aufführung. Ersatzveranstaltung in der Pfarrkirche St. Anton Abt & Nikolaus (Leifers) bereits um 15 Uhr.

A causa delle previsioni meteorologiche sfavorevoli, le prestazioni all’aria aperta verranno annullate. Evento sostitutivo nella chiesa parrocchiale di Sant Antonio Abate e San Nicolo (Laives) alle ore 15.

Samstag, 13. September 2025, 17.00 – 18.30 Uhr

Steinbruch am Buchnerhof, 39055 Leifers (Bozen IT)

Eintritt frei. Spenden erbeten.

Informationen zur Buchner-Musikwallfahrt: Gestalten Sie Ihre Wanderroute individuell, oder nutzen Sie den historischen Marienwallfahrtsweg (Die Wanderzeit ab Leifers beträgt ca. 60 Minuten). Gemeinsamer Treffpunkt ist ab 16 Uhr die Weggabelung über dem Buchnerhof. Freuen Sie sich auf kühle Erfrischungen und anregende Gespräche. Die abschließende Etappe zum Aufführungsort (ca. 10 Gehminuten) legen wir gemeinschaftlich zurück. Bitte denken Sie an geeignetes Schuhwerk.

Bei Regenwetter findet das Konzert in der Pfarrkirche St. Anton Abt und Nikolaus (Leifers) statt.

Hinweis zur Barrierefreiheit: Wanderroute und Konzertort sind nicht barrierefrei. Nutzen Sie für eine barrierefreie Teilnahme die Aufführung am 12.9.2025.

Samstag, 18. Oktober, 20.00 – 21.30 Uhr

Heilig-Kreuz-Kirche, 48147 Münster – Hoyastraße 12

Eintritt (VVK & Abendkasse): je 20 Euro / 10 Euro ermäßigt.

Lokaler Kartenvorverkauf im WN-Ticketshop (Picassoplatz 3).

Hinweis zur Barrierefreiheit: Der Zugang zum Konzertort ist barrierefrei.

Wir fördern Neue Chormusik

Der Crescendo e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung Neuer Chormusik mit Sitz in Eichstätt/Bayern. Ensemble-Mitglieder, Freunde und Förderer engagieren sich ehrenamtlich für musikalische Vielfalt und Werkaufführungen mit gesellschaftlicher Relevanz. Gemeinsam veranstalten wir hochwertige Konzerte für eine breite Öffentlichkeit.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten oder sich für Neue Chormusik interessieren. Wir freuen uns über Ihre Nachricht.

Auf dem Sprung für Neue Chormusik, Crescendo e.V. Eichstätt
Auf dem Sprung für Neue Chormusik, Crescendo e.V. Eichstätt (Foto: P.Erhardt)

Illustration: E.L.Stein

Webseite & Redaktion: D.Friedrich

© 2025 Crescendo e.V.

Vokalensemble Crescendo | Volker Hagemann