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VERGANGENE KONZERTE

REQUIEM - 2019

MIT WERKEN VON HOWELLS, HESSENBERG UND VICTORIA

NÜRNBERG-MÖGELDORF
ST. NIKOLAUS UND ST. ULRICH KIRCHE
24.03.2019
17 Uhr
EICHSTÄTT
SALESIANUM
13.04.2019
19:30 Uhr
WÜRZBURG
AUGUSTINERKIRCHE
14.04.2019
15 Uhr

Das Vokalensemble Crescendo widmet sich in seinem neuen Programm gleich zwei außergewöhnlichen Vertonungen der Totenmesse. Die Requiem-Komposition von Tomás Luis de Victoria (1548–1611) gilt als Meisterwerk der spanischen Renaissance; man spricht dieser Messe heute wie damals eine besondere spirituelle Kraft zu. Weiterhin erklingt das Requiem für Chor a cappella von Herbert Howells (1892–1983), der sich nach dem Tod seines Sohnes Michael verstärkt der Komposition anglikanischer Kirchenmusik zugewandt hat. Howells Werk fasziniert mit einem ständigen Wechsel zwischen farbenprächtigen Harmonien und einer geradezu schlichten Intimität, die besonders bei den vertonten Psalmtexten für eine ganz eigene Stimmung sorgt. Ergänzt wird dieses eindringliche Programm zur Passionszeit durch zwei große Chorwerke deutscher Komponisten: Kurt Hessenbergs Motette „Herr, mache mich zum Werkzeug deines Friedens“ nach Worten des hl. Franz von Assisi, sowie Gustav Mahlers Lied „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ in einer Bearbeitung für 16-stimmigen Chor von Clytus Gottwald.

NOCTURNE - 2018

MIT WERKEN VON WOLF, REGER UND LAURIDSEN

EICHSTÄTT HEILIG-KREUZ-KIRCHE
(ehem. Kapuzinerkirche)
17.11.2018
19 Uhr
HERZOGENAURACH EVANGELISCHE KIRCHE

17.11.2018
15 Uhr

„In heiliger Nacht! in Zaubernacht / Mutter Natur, bet' ich dich an!“ So dichtete der Weimarer Theologe Johann Gottfried Herder im Jahr 1772, und schlug damit einen Ton an, der gerade bei der jungen Generation begeisterte Resonanz hervorrief. Hatte sich das 18. Jahrhundert unter dem Schlagwort der „Aufklärung“ dem Ziel verschrieben, Licht in jede dunkle Ecke der Natur zu bringen, so wurde nun den letzten Refugien des Geheimnisvollen umso größere Wertschätzung entgegengebracht: Die Romantiker entdeckten ihre Liebe zu finsteren Wäldern, düsteren Kathedralen und dem schrecklich-faszinierenden Mysterium der Nacht. Die Nacht ist das Leitmotiv im Konzertprogramm NOCTURNE des Vokalensemble Crescendo. Im Spiel von Licht und Schatten, der Ambivalenz von Abschied und Neubeginn, der Symbolik von Vergänglichkeit und ewigem Leben fanden Komponisten aller Epochen eine schier unerschöpfliche Inspirationsquelle. Wir präsentieren mit Werken von Hugo Wolf (1860–1903), Johannes Brahms (1833–1897) und Albert Becker (1834–1899) ein hochromantisches Programm, in dem sich geistliche und weltliche Werke zu einer neuen Einheit, einer großen Nocturne für Chor a cappella, verbinden sollen. Begleiten Sie uns bei dieser musikalischen Nachtwache der besonderen Art. Karten zu 12 Euro (ermäßigt 6 Euro) an der Abendkasse.

MORTEN LAURIDSEN INSIDE - 2018

MIT WERKEN VON LAURIDSEN: Ave Maria, O magnum mysterium, »Lux aeterna«
WÜRZBURG AUGUSTINERKIRCHE
29.09.2018
13 Uhr

In einem Interview und einer Fragerunde gewinnen die Besucher Einblicke in Lauridsens Werke und dessen musikalische Ästhetik. Das Vokalensemble Crescendo singt zusätzlich für einen umfassenden Eindruck mehrere der Hauptwerke Lauridsens. Auch können alle TeilnehmerInnen in einem großen gemischten Chor voraussichtlich die beiden Motetten »O nata Lux« und »Dirait - on« musizieren – im Beisein des Komponisten. Bitte üben Sie die Stimme, die Sie singen möchten, selbstständig oder mit Ihrem Chor im Voraus ein. Bringen Sie außerdem Ihre Noten zur Veranstaltung mit. Im Anschluss steht Morten Lauridsen für Autogramme zur Verfügung. Morten Lauridsen

MOZARTFEST - 2018

Nachklänge im Echoraum

“Hommage à Wagner”. Werke für Vokal- und Instrumentalensemble von Wagner, Schnebel, Bruckner und Gallus
KILIANSDOM WÜRZBURG - SEPULTUR
02.06.2018
21.45 Uhr

In der Sepultur des Würzburger Doms, der Grablege der Domherren zu St. Kilian, ist der erste Echoraum des Mozartfestes eingerichtet. Mit dem Lebensende, dem ewigen Leben, der ewigen Liebe beschäftigen sich auch die musikalischen Werke, in deren Zentrum musikalische Reflexionen von **Dieter Schnebel** stehen. Als Nachklang auf **Bruckners** Trauermusik für **Wagner** sind sie tönende Betrachtung, sehnende Hoffnung und Hommage zugleich.

TOTENTANZ - 2018

MIT WERKEN VON DISTLER, BRUCKNER UND TAVENER

EICHSTÄTT ERLÖSERKIRCHE
24.03.2018
19 Uhr

WÜRZBURG AUGUSTINERKIRCHE
25.03.2018
15 Uhr

Im Mittelpunkt des aktuellen Konzertprogramms steht die Motette "Totentanz" (1934) für Chor a cappella und Sprecher von Hugo Distler (1908-1942). Dieses bemerkenswerte Werk umfasst 14 gesungene Verse, zwischen denen zwölf gesprochene Texte nach dem "Lübecker Totentanz" stehen. Daneben erklingt die berühmte Motette "Selig sind die Toten" von Heinrich Schütz (1585-1672), welche als eine wesentliche Quelle der Inspiration für Distlers Werk diente. Ergänzt wird dieses außergewöhnliche Programm zur Passionszeit durch Motetten von Anton Bruckner (1824-1896) und John Tavener (1944-2013).

ZEHN - 2017

MIT WERKEN VON WOLF, BUCHENBERG UND MAUERSBERGER

WÜRZBURG
AUGUSTINERKIRCHE
15.10.2017
15 Uhr
NÜRNBERG-MÖGELDORF
ST. NIKOLAUS UND ST. ULRICH KIRCHE
11.11.2017
17 Uhr
EICHSTÄTT
SOMMERRESIDENZ, HOLZERSAAL
12.10.2017
15 Uhr

Das Vokalensemble Crescendo feiert zehnjähriges Bestehen und beschenkt sich und das Publikum mit einem bunten Jubiläumskonzert! Alte Musik von Jacobus Gallus (1550-1591) und Johann Schein (1586-1630) erklingt - der charakteristischen Bandbreite des Ensembles entsprechend - neben moderner Chorliteratur von Wolfram Buchenberg (1962*) und Vaclovas Augustinas (1959*). Selten aufgeführte Werke des 20. Jahrhunderts von Harald Genzmer (1909-2007) fehlen in dieser Zusammenstellung ebenso wenig, wie anspruchsvolle Bearbeitungen deutscher Volkslieder. Freuen Sie sich mit uns und erleben Sie ein festliches a cappella-Konzert mit dem Vokalensemble Crescendo!

SEELE - 2017

MIT WERKEN VON CORNELIUS, SCHÜTZ UND TAVENER
WÜRZBURG AUGUSTINERKIRCHE
09.04.2017
15 Uhr

Unter dem Titel „SEELE“ ist am Palmsonntag ein außergewöhnliches Chorkonzert zur Passionszeit in der Augustinerkirche Würzburg zu erleben. Im Mittelpunkt steht das „Requiem“ von Peter Cornelius, das eine Vertonung des gleichnamigen Textes von Friedrich Hebbel darstellt. Hebbel setzt sich in seinen Versen mit dem menschlichen Verlöschen auseinander und verknüpft daran die Mahnung, das Vermächtnis der Entschlafenen zu wahren. Mit üppigen, romantischen Klängen schuf Cornelius eine selten expressive Ausdeutung des hebbelschen Textes. Die Motetten von Henry Purcell (1659-1695), Heinrich Kaminski (1886-1946) und John Tavener (1944-2013) ergänzen die Betrachtung zum Thema »Leben und Tod« und weiten gleichfalls den Blick auf das österliche Geschehen.